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Kreislaufschränke München e.V. fordert leichtere Nutzung des öffentlichen Raums für gemeinnützige Initiativen

München, 23.03.2026 – Anlässlich der Koalitionsverhandlungen im Münchner Rathaus meldet sich der Kreislaufschränke München e.V. mit klaren Erwartungen an den neu gewählten Münchner Stadtrat. (Pressemitteilung zum Download)

Der Verein unterstützt ausdrücklich die Forderungen des zivilgesellschaftlichen Bündnisses „STADT für ALLE“, das sich für soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und eine lebenswerte Stadt einsetzt. Gleichzeitig bringt der Verein eine eigene, konkrete Forderung ein: Die Nutzung des öffentlichen Raums für gemeinnützige Initiativen muss deutlich erleichtert werden.

Kreislaufschränke, Wasserbänke, Bücherschränke, Pflanzgefäße oder Quartiers-Litfaßsäulen sind niedrigschwellige, gemeinwohlorientierte Angebote, die Nachbarschaften stärken, Ressourcen schonen, Begegnung ermöglichen und Demokratie fördern. Dennoch scheitern solche Projekte in der Praxis häufig an komplexen Genehmigungsverfahren, unklaren Zuständigkeiten und einer verwaltungsseitigen Verhinderungslogik.

„Wir erleben in unserer täglichen Arbeit, dass gute Ideen für das Gemeinwohl oft an bürokratischen Hürden scheitern. Wenn wir als Stadt mehr Nachhaltigkeit, mehr Teilhabe und mehr lebendige Quartiere wollen, dann müssen wir gemeinnützigen Initiativen den Zugang zum öffentlichen Raum deutlich erleichtern“ , sagt Hannah Patalong, Vorsitzende des Kreislaufschränke München e.V.

Der Verein fordert daher, das Genehmigungsverfahren für gemeinwohlorientierte Möbel und Infrastruktur im öffentlichen Raum radikal zu vereinfachen. Dazu gehören transparente und einheitliche Zuständigkeiten, kurze Bearbeitungszeiten sowie eine aktive Unterstützung durch die Verwaltung – statt der Suche nach formalen Gründen, warum Projekte nicht genehmigungsfähig sind. Denn so wird aus einer Verhinderungslogik eine Ermöglichungsverwaltung.

„Kreislaufschränke funktionieren, weil sie nah an den Menschen sind – mitten im Viertel, ohne Konsumzwang und getragen von ehrenamtlichem Engagement“, so Patalong weiter. „Damit solche Initiativen wachsen können, braucht es eine klare politische Haltung: Öffentlicher Raum ist nicht nur Verkehrsfläche, sondern ein Ort für Gemeinwohl, Nachhaltigkeit und Zusammenhalt.“

💚 Mehr Infos über unsere Arbeit, Standorte und Mitmachmöglichkeiten findet ihr unter:
👉 www.kreislaufschraenke.de

1 Gedanke zu „Kreislaufschränke München e.V. fordert leichtere Nutzung des öffentlichen Raums für gemeinnützige Initiativen“

  1. Ein klares Statement, das ich so nur unterstützen kann, bisher macht es keinen Spaß eine Genehmigung für einen Kreislaufschrank zu bekommen.
    S.Zeug

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